Japanologie

  • Japanisch lesen und schreiben lernen: Hiragana, Katakana, Kanji.
    (Zur Übung japanische Menükarten lesen müssen und dabei Hunger bekommen.)
  • Japanisch sprechen lernen und Hörverständnis entwickeln.
  • Landes- und Kulturgeschichte von der Urgeschichte bis zur Gegenwart; lernen, wie Japan zu dem geworden ist, was es heute ist; die Einflüsse verschiedener Länder und Kulturen auf die japanische Geschichte und Kultur verstehen lernen; die aktuelle politische Lage verstehen lernen.
  • Religionsgeschichte: Shintô, Buddhismus, Daoismus, Konfuzianismus, Christentum, neue Religionen; Geschlechterrollen.
  • Literaturgeschichte: Annalen, Legenden, Märchen, Mythen, Sagen, Erzählungen, Gedichtbände, Tagebücher, Romane, Kurzgeschichten, Theaterskripte, Manga.
  • Sprachgeschichte: Klassisches Japanisch lernen, lesen und übersetzen.
  • Gegenwartskultur.
  • Wirtschaft und Politik.
  • Höflichkeitssprache, Umgangsformen und Etikette.
  • Interkulturelle Kommunikation.
  • Erfolgserlebnisse haben: Wenn die eigenen Kanji-Kenntnisse so gut geworden sind, dass man sich in Japan im Alltag problemlos zurechtfindet.
  • Frustrationsmomente erleben: Wenn man merkt, dass man die gelernten Kanji zu vergessen beginnt, sobald man sie nicht mehr anwendet.
  • Nach Japan gehen. Sich dort wie ein Kleinkind fühlen, das tapsig herumläuft und überall stehen bleibt, stolpert und sich wieder aufrichtet, über Banalitäten staunt und noch soviel zu lernen hat.
  • Unverständnis und Rassismus begegnen und damit umgehen lernen.
  • Einen Kulturschock erleben. Womöglicherweise auch einen Rückkehrkulturschock durchmachen müssen.
  • Die eigene kulturelle Prägung erkennen und zu verstehen lernen.
  • Die eigenen kulturellen Wurzeln finden und zu schätzen lernen.
  • In zwei Ländern und Kulturen ein Heimatgefühl aufbauen.
  • Geduld, Gleichmut und Toleranz aufbauen.
  • Disziplin entwickeln.
  • Die eigenen Interessen entdecken und vertiefen.
  • Zu sich selber stehen.
  • Sich persönlich weiterentwickeln.
  • Eine Ahnung davon bekommen, was und wie “Japan” ist.
  • Sich selber eingestehen, wie wenig man immer noch weiß und wieviel man noch zu lernen hat.
  • Die Motivation und den Mut finden, weiterzumachen, auch wenn etwas schwierig ist.
  • Sich eine Antwort auf die häufige Frage: “Japanologie, was ist das?” zurechtlegen.
  • Eine Antwort auf die Frage: “Japanologie, was macht man denn damit?” finden.
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