Wann ich mich in Japan nach Deutschland sehne

Wenn ich den beheizten Tisch (kotatsu) oder mein aufgewärmtes Zimmer verlasse und im Rest des Hauses vor Kälte zittere, weil es nicht oder nur spärlich isoliert ist. Wenn ich mich deswegen dauernd erkälte. Wenn mir das Brotregal im Supermarkt anschaue und nur sehe, was in Deutschland weiche, süße Gebäckstücke wären. Zur Adventszeit - wenn in … Continue reading Wann ich mich in Japan nach Deutschland sehne

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Vorbilder

Bana Alabeds Mutter. Malala Yousafzai. Philipp Franz von Siebold. Liza Dalby.

Vielversprechende Dinge, aus denen trotz allem nichts wird

Neujahrsvorsätze. Ein zartes Basilikum-Pflänzchen, das trotz aller Pflege eingeht. Wenn ich in einem Origami-Buch auf ein Foto von einem tollen Falttierchen stoße, mir die Anleitung genauer ansehe und merke, dass sie ziemlich kompliziert ist und über mehrere Seiten reicht. Wenn ich mir vornehme, endlich Nähen zu lernen, mich guten Mutes an ein kleines Projekt setze … Continue reading Vielversprechende Dinge, aus denen trotz allem nichts wird

Was mich nachdenklich stimmt

Trump in Amerika. Abe in Japan. Höcke und Petry in Deutschland. Wilders in den Niederlanden. Le Pen in Frankreich. Johnson in Großbritannien. Erdogan in der Türkei. Putin in Russland. Beispiele für Repräsentanten von politischen Entwicklungen, die mir ein flaues Gefühl geben. Die Twitter-Beiträge von Bana Alabed und ihrer Mutter. Die Durchführbarkeit meines Vorhabens für die … Continue reading Was mich nachdenklich stimmt

Momente, in denen ich sprachlos bin

Wenn sich jemand in einem öffentlichen Verkehrsmittel über die Universitäten und Studenten echauffiert, lautstark über die angebliche Studierunfähigkeit sowie Dummheit der heutigen Studenten schimpft und über die angebliche Minderwertigkeit der Unterrichtsqualität heutiger Universitäten lästert; wenn diese Person zudem dabei auch noch den Eindruck macht, als hätte sie selber seit Jahrzehnten keinen Fuß mehr in eine … Continue reading Momente, in denen ich sprachlos bin

Was ich gerne ausprobieren würde

Bungeejumping, Drachenfliegen und Wildwasser-Kajakfahren. Einen Sari anzuziehen. Genauso wie ein Dirndl und einen zwölflagigen Kimono (jûnihitoe). Regency-Kleider wie aus der Jane Austen-Zeit. Traditionelle japanische Frisuren wie ofuku (おふく), yakko shimada (奴島田) oder ichôgaeshi (銀杏返し).

Dinge, die mich glücklich machen

Kimono - ob aus Seide, Synthetik oder Baumwolle, schlicht oder prächtig gemustert - zu betrachten, zu befühlen und sie anzuziehen. Generell alles, was mit Kimono zu tun hat. Wenn meine Dozentin für klassisches Japanisch, die sehr hohe Ansprüche hat, einen von mir übersetzten Satz gut findet und an meiner Formulierung nichts auszusetzen hat. Ein Hochgefühl! … Continue reading Dinge, die mich glücklich machen

Nervige Dinge

Wenn ich aus einem Collegeblock Seiten heraustrennen will und diese dabei zerreißen, weil die Perforation nicht gut genug ist. Besonders ärgerlich, wenn die Seiten schon beschrieben sind. Wenn ich viele Seiten loche und erst beim Abheften merke, dass der Locher falsch eingestellt war. Wenn ich aus dem Bus aussteigen will und an meiner Haltestelle ein … Continue reading Nervige Dinge

Meine To-do-Liste für die Semesterferien

Hauptseminarsarbeit über die japanische Ur- und Frühgeschichte schreiben. Fünfseitiges Exposé über archäologische Datierungsmethoden schreiben. Eine Liste aus dem Kopfkissenbuch übersetzen als Leistungsnachweis. Meinem Nebenjob nachgehen. Die Samen für Aoshiso und Mitsuba und andere Kräuter ansetzen. Spanisch und Swingouts üben mit meinem Freund. Japanisch wiederholen. Einen britischen Pass beantragen. Meine Steuererklärung(en) angehen. Die Sonderausstellung über japanisches … Continue reading Meine To-do-Liste für die Semesterferien